Rechner KB-28
Rechner für eine Solaranlage
Auslegung einer netzunabhängigen Anlage für die Datscha, die Notstromversorgung oder die Werkstatt.
Ergebnis
Kurz gesagt: Berechnung einer netzunabhängigen Solaranlage: Modulleistung, Akkukapazität und Ladereglerstrom anhand des täglichen Verbrauchs, der Sonnenstunden und der Überbrückungstage.
Berechnung
Q = E · Tage / (U · DoD)
Ictl = 1,25 · P / U
Eine Sonnenstunde entspricht einer Stunde bei voller Modulleistung, nicht der Länge des Tageslichts. Ein Teil der Energie geht im Laderegler, in den Kabeln, im Wechselrichter und im Akku verloren. Rechnen Sie mit dem dunkelsten Monat, wenn die Anlage ganzjährig funktionieren soll.
Worauf Sie achten sollten
- Ein MPPT-Laderegler holt deutlich mehr aus den Modulen heraus als ein PWM-Regler, besonders bei hoher Modulspannung.
- Schon ein Schatten auf einem Teil des Moduls senkt den Ertrag der gesamten Reihenschaltung drastisch.
Häufige Fragen
Wie viele Solarmodule braucht man für 1 kWh pro Tag?
Bei 4 Sonnenstunden und 25 % Verlusten braucht man etwa 333 W an Modulleistung. Im Winter gibt es weniger Sonnenstunden, daher muss die Leistung um ein Vielfaches erhöht werden.
Welcher Akku ist für eine Solaranlage nötig?
Q = E · Tage / (U · DoD). Für 1 kWh pro Tag, 2 Tage Reserve, 12 V und eine Entladung bis 50 % braucht man etwa 333 Ah.
Wie wählt man einen Laderegler aus?
Den Strom des Reglers sollte man mit 25 % Reserve wählen: 1,25 · P / U. Bei 333 W und 12 V sind das etwa 35 A. MPPT ist gegenüber PWM meist die bessere Wahl, wenn die Modulspannung höher als die Akkuspannung ist.
