Rechner KB-42
NE555-Rechner: Generator
Ein Klassiker für Elektronikbastler: Blinkschaltungen, Taktgeneratoren und einfache PWM.
Ergebnis
Kurz gesagt: Berechnung des NE555 als Generator (astabiler Multivibrator): Frequenz, Periode, Impuls- und Pausendauer sowie Tastgrad anhand von R1, R2 und C.
Berechnung
tL = 0,693 · R2 · C
f = 1 / (tH + tL)
Der Kondensator lädt sich über R1 und R2 von 1/3 bis auf 2/3 der Versorgungsspannung auf und entlädt sich nur über R2. Deshalb ist der Impuls immer länger als die Pause und das Tastverhältnis liegt über 50 %. Für ein kleineres Tastverhältnis wird R2 mit einer Diode überbrückt.
Worauf Sie achten sollten
- Die Frequenz hängt kaum von der Versorgungsspannung ab, dafür aber stark von der Genauigkeit des Kondensators.
- CMOS-Versionen wie LMC555 sind sparsamer und arbeiten mit höheren Frequenzen.
Häufige Fragen
Wie berechnet man die Frequenz eines NE555-Oszillators?
f = 1 / (0,693 · (R1 + 2 · R2) · C). Mit 1 kΩ, 10 kΩ und 10 nF ergibt sich eine Frequenz von etwa 6,87 kHz bei einem Tastgrad von 52,4 %.
Wie erreicht man mit einem 555 einen Tastgrad unter 50 %?
Schalten Sie eine Diode parallel zu R2: Das Aufladen erfolgt über R1 und die Diode, das Entladen über R2. So lassen sich Impuls- und Pausendauer getrennt einstellen.
Welche maximale Frequenz hat der NE555?
Zuverlässig sind normalerweise einige hundert Kilohertz. CMOS-Versionen wie der LMC555 arbeiten mit Frequenzen bis etwa 3 MHz.
